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Am "Ludwigskanal" von Nürnberg bis Neumarkt (Oberpfalz)

Nach mehreren Jahren zog es uns wieder einmal an den Ludwigskanal. Per Bahn reisten wir nach Nürnberg und starten vom Südausgang durch die Stadt. Das klappte prima, nur am Dutzenddeich übersahen wir zunächst, in die Münchner Straße abzubiegen. Leider fanden wir erst auf Höhe von Langwasser Radwegweiser mit Ziel "Kornburg". Kurz  -  die Radwegbeschilderung in Nürnberg scheint unserem Eindruck nach noch ziemlich entwicklungsfähig zu sein.

Zum herrlichen Weg entlang des Ludwig-Kanals muss man nicht viele Worte verlieren. Es war ziemlich warm, weshalb sich die Zahl der Wanderer und Radler wahrscheinlich etwas in Grenzen hielt. Bei vielen entgegen kommenden Radfahrern bemerkt man deren Unsicherheit auf dem Rad  -  der Weg ist ja nicht sehr breit. Auch auf den kurzen Abfahrten bei den Schleusen überschätzt mancher Radler offenbar seine Fähigkeiten.

Positiv aufgefallen sind uns die Kunstwerke, die inzwischen entlang des Weges errichtet wurden. Durchaus eine Bereicherung, wie wir meinen.

In Pfeiferhütte, wo uns der Magen knurrte (wir waren darauf eingestellt, dort einzukehren), war leider wegen Betriebsurlaubs geschlossen (na ja, die Leute müssen sich auch 'mal erholen). Stattdessen stärkten wir uns im "Biergarten an der Schleuse 35" bei Burgthann. Bratwürste und Stadtwurst mit Musik mit bleifreiem Hefe können wir empfehlen.

In Neumarkt genossen wir, bevor wir die Heimfahrt antraten, in einer der Eisdielen in der Altstadt noch einen herrlichen Eisbecher.

Die Heimfahrt bescherte uns noch ein besonderes Erlebnis: Unsere Räder fuhren mit der S-Bahn voraus bis Nürnberg, weil der Zug, bis wir uns versahen ohne uns aber mir unseren Rädern abgefahren war. Dreißig Minuten später konnten wir am Servicepoint in Nürnberg Hbf unsere Räder samt Zutaten wieder in Empfang nehmen. Allen an "unserer Rettung" beteiligten Eisenbahnern sei Dank für ihre Hilfe. Hätte uns jemand diese Story erzählt, wir hätten es wahrscheinlich nicht für möglich gehalten, dass bei der Bahn so etwas derart super funktioniert! Hut ab!

Bei der beschriebenen Strecke werden 47 km zurückgelegt (160 m Höhe ist insgesamt zu "bewältigen"). Wem das nicht reicht, der kann von Neumarkt noch bis Burgthann (+20 km) oder auch bis Feucht zurück radeln und dort in die Bahn umsteigen.
GPS-Daten zum Download;

Die ZIP-Datei enthält den Track vom Nürnberger Hauptbahnhof bis Neumarkt (Oberpf) und zurück bis Burgthann / Feucht (jeweils zum Bahnhof).

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