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Im Altmühltal, wo es am schönsten ist.

Vor vielen Jahren begannen wir unsere "Tourenradlerkarriere" mit einer Tour an Altmühl und Donau. Nun zog es uns noch einmal ins Altmühltal. Von der Quelle bis zu den fränkischen Seen ist uns die Gegend gut bekannt. Deshalb nahmen wir den Teil von Treuchtlingen bis Kehlheim "auf die Reifen".

Am ersten Tag reisten wir per Bahn nach Treuchtlingen. Das fränkische Dietfurt und Pappenheim waren schnell erreicht. Nach der Runde um die dortige Burg folgte bald Solnhofen und die Felsformation der "Zwölf Apostel". Es war sehr heiß und häufige innere Abkühlung dringend nötig. Nach einigen bleifreien Hefeweizen gings vorbei an der "Hilzernen Klinge" bei Dollnstein und auf das Tagesziel Eichstätt zu. Im gebuchten Quartier stellte sich leider heraus, dass das Zimmer stark aufgeheizt war und zur Straße (mit Kopfsteinpflaster) hin lag. Schade, denn die Restauration war recht gut.

 

Der zweite Tag führte uns dann vorbei am Römerkastell "Vetoniana" bei Pfünz. Den Aufstieg dorthin ersparten wir uns in Anbetracht der Temperatur von rund 35°, zumal wir dort vor Jahren schon mal waren. Hinter Arnsberg, in Regelmannsbrunn gönnten wir uns bei einem Fischzuchtbetrieb eine leckere geräucherte Pfefferforelle. Ein Imbiss dort ist allen Fischliebhabern empfohlen. Weiter nach Kipfenberg, nahe dem geographischen Mittelpunkt Bayerns. Auch hier ersparten wir uns die gut 100 Höhenmeter. In Kinding inspizierten wir die dortige topp restaurierte Wehrkirche. Allein deren angenehm kühler Kirchenraum lockte etwas zu verweilen. In Beilngries angekommen war es dann wieder an der Zeit für eine Brotzeit. Lokalitäten samt Biergärten gibt es dort in reicher Auswahl. So gestärkt war der restliche Weg bis Dietfurt kein Problem. Zum Glück hatten wir hier ein Zimmer gebucht, das sich als angenehm kühl und sehr ruhig zeigte; Tiefschlaf war damit sicher gestellt. Ein abendlicher Rundgang durch Dietfurt, ein Eis und eine ordentliche Mahlzeit in der Post rundeten den Tag ab.

 

Tag drei, also die Schlussetappe, führte zunächst nach Riedenburg (auch hier gibt es schöne Biergärten); eigentlich wollten wir die Strecke rechts des Kanals nehmen, verpassten aber in Obereggersberg die Brücke. Gerade im Sommer lockt auf diesem Weg über Haidhof ein Badesee. Ab Riedenburg nahmen wir dann den Weg am rechten Kanalufer; er verläuft abseits der Straße, ist zwar nicht befestigt, aber gut befahrbar. Nahe Essing erreicht man dann die längste und wohl schönste Holzbrücke Europas. Wir nutzten den Übergang, um Essing einen Besuch abzustatten. Dort gibt es einige am Weg platzierte Kunstwerke zu sehen. Bei Altessing gibt es noch ein kleines Stück des alten Ludwigskanals. An der Schleuse Kehlheim wechselten wir auf die rechte Seite des Kanals und rollten das letzte Wegstück hinein nach Kehlheim. Mit Blasmusik empfing man uns -  es war Stadthafenfest. Nach einem ersten Bier mit Musik wechselten wir in den Biergarten der Schneider-Brauerei. Dort stärkten wir uns für die letzten Kilometer zum Bahnhof Saal und die Heimfahrt per Bahn.

Bilder von der Tour

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